Proxmox weitere Funktionen
Zurück zum Feedback Board
Es wäre schön, wenn das bestehende Proxmox Module noch um einige Funktionen für die Kunden erweitert werden könnte:
- Kunde kann Hostnamen ändern
- Kunde kann eigene DNS-Resolver angeben (oder auch aus einer vorgegebenen Liste auswählen)
- Kunde kann SSH-Keys hinterlegen
- Kunde kann Firewall Regeln verwalten
- Kunde kann eine zweite ISO (zweites Laufwerk) einlegen. Gerade bei Windows Installation in Verbindung mit VirtIO-Treibern benötigt.
- Kunde kann den verbrauchten Traffic einsehen (XX GB/TB verbraucht von XX GB/TB)
- Kunde kann für Backups einen eigenen Zeitplan festlegen, damit Backups auch automatisch erzeugt werden können.
- Kunde kann aus seinem IPv6 Subnetz IPs anlegen, die dann automatisch konfiguriert werden.
Ansonsten wären als Admin bzw. generell noch folgende Sachen schön:
- Traffic-Limit pro Tarif in TB kann angegeben werden. Wenn das Limit erreicht ist, kann ein Wert als Drosselung frei eingestellt werden oder ob der VPS gesperrt werden soll.
- Aktuell kann man einen Template-Node angeben, was eine schöne Sache ist. Aber für Cluster-Systeme, die nur lokalen Storage nutzen, ist es nicht möglich die Templates zu klonen, weil dies mit einem Fehler (can't clone to non-shared storage) abbricht, obwohl dies generell in Proxmox auch ohne shared storage möglich ist, wenn ein Full Clone erzeugt wird.
Es würde einem wirklich viel Arbeit ersparen, wenn man die Templates nur auf einem Server pflegen muss, daher wäre es schön, wenn es auch eine Option geben würde, dass ein Full Clone erzeugt wird und man auch mit non-shared storage einen Template Node nutzen kann.
Kommentare
Sehr sinnvolle Vorschläge. Das Verwalten der Firewall Regeln und das hinterlegen eigener SSH-Keys befürworte ich auch sehr stark, da das für viele sehr relevant ist. Auch zeitgesteuerte Backups wären definitiv eine feine Sache.
Die Firewall könnte man z.B. in Rulesets in HW definieren die dann mehreren VPS zugewiesen werden kann. So müsste ein Kunde der auf mehreren VPS dieselben Regeln setzen möchte nicht alles doppelt eintragen sondern müsste nur das Ruleset dem VPS zuweisen. Die Firewall-Funktion für den Kunden sollte auch global aktivierbar/deaktivierbar sein, je nach Produkt --> Managed VPS Kunden dürfen keine Firewallregeln setzen oder editieren.
Die IPv6 Adresse aus einem zugeteilten /64 Netz wird aktuell immer mit "ffff" angelegt, also so:
XXXX:XXXX:XXXX:XXX:ffff:ffff:ffff:ffff/64
Es wäre schön, wenn man das kürzen könnte z. B. einfach auf "1":
XXXX:XXXX:XXXX:XXX::1
Das würde die default IPv6 Adresse kürzer machen und sieht auch einfach übersichtlicher aus. Ansonsten wäre eine Einstellung gut, das man selber festlegen kann was die default IPv6-Adresse aus einem zugeteilten Netz sein soll.
Was auch noch gut wäre, das den Kunden die Netzwerkkarten mit den MAC-Adressen angezeigt werden, damit die Kunden, wenn Sie per ISO installieren auch wissen auf welche Netzwerkkarte muss welche IP konfiguriert werden. Die Problematik besteht hier nämlich immer wieder mal, dass die Kunden nicht verstehen, wofür die zweite Netzwerkkarte ist oder welche IP auf welche Karte muss.
Was auch noch fehlt ist, dass bei IPv6-Adressen das Gateway nicht angezeigt wird unter Netzwerk sowie es bei IPv4 der Fall ist. Es wäre schön, wenn der Kunde das auch bei IPv6 angezeigt bekommt, das würde auch viele Nachfragen ersparen.
Was ebenfalls sinnvoll wäre: Die Aktionen Starten, Stoppen und Neustarten sollten mit einem Ladeindikator (Eine Aktion läuft aktuell...) versehen werden. Sobald beispielsweise auf Herunterfahren geklickt wird, sollten die Steuerungsbuttons bis zum Abschluss der Aktion deaktiviert werden oder im Fehlerfall nach einem Timeout wieder freigegeben werden und ggf. die Fehlermeldung anzeigt werden, weshalb die Aktion nicht funktioniert hat. Dadurch wird verhindert, dass Kunden während einer bereits laufenden Aktion weitere Befehle auslösen können.
Bei uns ist es bereits mehrfach vorgekommen, dass Kunden wild auf die Buttons geklickt haben, z. B. Stoppen → Stoppen → Neustarten → Herunterfahren → Herunterfahren → Neustarten innerhalb weniger Sekunden. Dadurch wurden mehrere, teils widersprüchliche Befehle gleichzeitig an Proxmox gesendet. In solchen Fällen kam Proxmox teilweise nicht mehr hinterher und es traten Timeout-Fehler in PVE auf bzw. aus Kundensicht erweckte dies den Eindruck die Steuerung funktioniere nicht zuverlässig, da letztlich dann keine Aktion ausgeführt wurde.